Dirk's Blog

Alles von Linux (Kubuntu) bis Küche, und dazu noch Buddhismus

Laptop, auf dem man Eier braten kann. Teil 2 11. Mai 2010

Einsortiert unter: Allgemeines,Computer,Kubuntu — PTS @ 22:49
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… der Anruf kam. Allerdings nicht wie erwartet. “Wie ist das Passwort für ihr Betriebssystem” wurde ich gefragt. Da war ich erstmal von den Socken. Als wenn einer der Techniker IHR Passwort hergeben würden. Also habe ich das Passwort nicht rausgerückt und gesagt, sie sollten ihre eigene Festplatte benutzen.

Einen Tag später war der Laptop wieder beim Händler, der Lüfter war getauscht und ansonsten könnte man nichts machen, da ich ja Kubuntu benutzen würde und somit den Laptop schon fast mutwillig beschädigen würde.

Solche Aussagen habe ich von HP nicht erwartet, allerdings wunderte sich der Händler nicht. Er meinte nur: “HP… gute Geräte, aber zickiger Service!”

Beim Händler haben wir dann noch ein Bios-Update gemacht und es scheint als wäre wieder alles ok.

Fazit: Manche Techniker haben schon echt Sinn für Humor, oder meinen die das auch noch Ernst. ;) )

Gruß
Dirk

 

3 Antworten zu „Laptop, auf dem man Eier braten kann. Teil 2“

  1. des1005d Sagt:

    Den Kommentar von Servicemitarbeitern kenne ich nur zu gut. Die Meisten haben regelrecht Angst vor einem System, welches sie nicht verstehen und betrachen Linux offenbar als Körperverletzung für Computer. :) Probiere mal einen Computer zu kaufen und teilen dem Verkaufsdroiden mit, du willst kein Betriebssystem dazu. Das gibt die lustigsten “Beratungsgespräche”. Hotlines sind natürlich auch immer gern genommene Opfer, spätestens der Hinweis, man nutzt Linux, verursacht meist ein längeres Schweigen an anderen Ende der Leitung.
    Im Übrigen, die Techniker meinen das wirklich Ernst….
    Have a nice day!

    Ralf

  2. bdgraue Sagt:

    Oh ja, HP und Kubuntu, da kann ich nen Lied von singen. Ich habe denen sogar mal nen Serviceaccount mit beschränkten Rechten eingerichtet gehabt. Die wollten trotzdem das Passwort für das damals noch parallel installierte Windows haben. Auf die Idee mit der Festplatte bin ich leider nicht gekommen :(
    Bei mir musste Aufgrund eines defekten Soundchips das Board und wegen Bildaussetzern das Disply getauscht werden, aber deren Funktion kann man natürlich unter Linux nicht zuverlässig teste ;)

    Gruß
    Marc

  3. Jonathan Kolberg Sagt:

    Das ist ärgerlich, dass Firmen so mit Linuxnutzern um gehen. Und die sind auch noch in der Linuxfoundation!


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